FAQ

Eine gebrauchte Softwarelizenz ist grundsätzlich in der Schweiz sowie in der EU frei verkäuflich. Schweizer Gerichte sowie der Europäische Gerichtshof haben bereits Urteile erlassen, welche dies bestätigen.

Vertraglich bestehen ebenfalls keine Hindernisse, sofern der Weitervertrieb der Standardsoftware im Lizenzvertrag zwischen dem Softwareanbieter und dem Ersterwerber nicht untersagt oder beschränkt wird. Vertragliche Hindernisse wirken zudem grundsätzlich nur zwischen dem Urheber und dem Ersterwerber, das bedeutet, dass Sie als später Erwerbender der Produktschlüssel bzw. Software-Lizenzen diese ohne Bedenken nutzen können.

Gebrauchte Software ist in der Schweiz sowie in der Europäischen Union grundsätzlich freiverkäuflich.

Schon in Art. 12 Abs. 2 des schweizerischen Bundesgesetzes zum Urheberrecht und verwandten Schutzrechten ("URG") wird klargestellt, dass ein durch die Urheberin oder den Urheber veräussertes Computerprogramm weiterverkauft und gebraucht werden kann (sog. Erschöpfungsgrundsatz). Dies bedeutet, dass der Urheber mit bzw. ab der Veräusserung eines Werkexemplars (dazu gehören auch Software) grundsätzlich sein Recht verloren hat, über dessen weitere Verbreitung bestimmen zu können.

Basierend auf diesem Grundsatz hat das Kantonsgericht Zug mit Urteil vom 4. Mai 2011 gegen die Softwarefirma Adobe (Kantonsgericht Az. ES 2012, 822) bestätigt, dass der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen nach schweizerischem Recht grundsätzlich zulässig ist.

Zum selben Schluss kamen auch die Gerichte in der EU. So hat insbesondere das Landgericht München mit Urteil vom 4. April 2008 zum Az. 30 O 8684/07 entschieden, dass für den Weiterverkauf einzelner gebrauchter Microsoft-Softwarelizenzen aus einem Volumenlizenzvertrag keine weitere Zustimmung von Microsoft notwendig sei. Diese Entscheidung wurde später auch vom deutschen Bundesgerichtshof und dem EuGH bestätigt. So hat der deutsche Bundesgerichtshof im Jahre 2014 mit Verweis auf einen Entscheid des EuGH festgehalten, dass der Handel mit gebrauchter Software weitgehend von Einschränkungen befreit ist und dass diese damit grundsätzlich freiverkäuflich sind.

Für den Eintritt der Erschöpfung des Verbreitungsrechts des Urhebers ist grundsätzlich insbesondere erforderlich, dass:

  • die Software ursprünglich mit Zustimmung des Urhebers in der EU, dem EWR oder in der Schweiz durch Veräusserung in den Verkehr gebracht wurde;
  • der Urheber diese Lizenz gegen Zahlung eines angemessenen Entgelts erteilt hat;
  • der Urheber dem Ersterwerber ein Recht eingeräumt hat, die Kopie dauerhaft zu nutzen;
  • Verbesserungen und Aktualisierungen (sog. Updates), welche die vom Nacherwerber heruntergeladene Software, gegenüber der vom Ersterwerber heruntergeladenen Software aufweist, von einem zwischen dem Urheber und dem Ersterwerber abgeschlossenen Wartungsvertrag gedeckt sind; und
  • der Ersterwerber die Kopie der Software, die auf seinem Computer installiert ist, unbrauchbar gemacht hat (z.B. durch dauerhaftes Löschen).

keys.discount verkauft Produktschlüssel, welche die Nutzung einer Software ermöglichen. Das bedeutet, dass sich die Bedingungen zur Nutzung einer Lizenz aus den beim Download zu akzeptierenden Nutzungsbedingungen ergeben.

Hier gibt es keine Abstriche zum Erstkauf. Auch der Käufer von gebrauchten Softwarelizenzen hat Anspruch auf sämtliche Service-Leistungen im Zusammenhang mit der Software.

Nein, es sind keine Nachweise nötig. Jedoch zeigen seriöse Verkäufer, wie keys.discount, die entsprechende Lieferkette lückenlos auf, damit dokumentiert ist, dass die verkauften Rechte tatsächlich bestehen und rechtsgültig erworben wurden.

Mit einem Kauf bei uns erleben Sie keine bösen Überraschungen, sondern erwerben bestehende Rechte an den gebrauchten Softwarelizenzen wirksam mit nachgewiesener Lieferkette.

Der Grundsatz der Freiverkäuflichkeit erstreckt sich auch auf Volumenlizenzen und die Absplitterung aus Volumenlizenzen zum Zweck des separaten Weiterverkaufs, solange die vereinbarte maximale Nutzerzahl weiterhin eingehalten wird.

Voraussetzung für den rechtmässigen Weiterverkauf der gebrauchten Lizenz ist in jedem Fall, dass der Ersterwerber die Software im Umfang der Weiterveräusserung nicht mehr gebraucht und die auf seinem Rechner vorhandenen Programmkopien im entsprechenden Umfang löscht.

Dies ist in der Europäischen Rechtsprechung auch entsprechend geschützt. So hat insbesondere das Landgericht München mit Urteil vom 4. April 2008 zum Az. 30 O 8684/07 entschieden, dass für den Weiterverkauf einzelner gebrauchter Microsoft-Softwarelizenzen aus einem Volumenlizenzvertrag keine weitere Zustimmung von Microsoft notwendig sei.

Zum selben Schluss kam auch das Landgerichts Hamburg, welches bereits 2006 die Veräusserung gebrauchter Softwarelizenzen aus Volumenvereinbarungen für rechtmässig erklärt hatte (LG Hamburg Az. 315 O 343/06).

Nein, es besteht hierzu keine gesetzliche Verpflichtung.

Sollten anderslautende vertragliche Bestimmungen vom Verkäufer oder Hersteller vorgegeben werden, so achtet keys.discount auf ein korrektes Vorgehen.

Nein, es ist grundsätzlich keine weitere Zustimmung zum Weiterverkauf notwendig. Mit dem Erstverkauf ist die Verfügungsmacht über dieses Exemplar der Software für den Urheber erschöpft, so dass er keine weiteren Bedingungen zum Weiterverkauf stellen darf.

Gebrauchte Software-Lizenzen dürfen innerhalb der EU, des EWR sowie der Schweiz verkauft werden. Für weitere Länder, ist jeweils eine entsprechende rechtliche Abklärung vorzunehmen.

Der Begriff gebrauchte Software führt berechtigterweise immer wieder zu Fragen und Verwirrung, da mit gebraucht auch häufig ein vorliegender Verschleiss assoziiert wird. Dabei gilt wie auch bei anderen Produkten, dass Software zu gebrauchter Software wird, wenn diese bereits genutzt wurde. Software hat allerdings den Vorteil, dass diese in der Regel keinem Verschleiss unterliegt. Die Installation und Nutzung sorgen nicht im eigentlichen Sinne für einen Verschleiss, sondern lassen die Software eher per Definition zu gebrauchter Software werden. Daher sollte eine gebrauchte Software qualitativ genauso hochwertig sein wie eine Software, die direkt beim Hersteller oder einem Vertragshändler erworben wurde. Schlechtere Arbeitsergebnisse oder verschlissene Komponenten müssen bei Software nicht befürchtet werden. Für Unternehmen bietet sich somit eine gute Möglichkeit, die eigenen Lizenzkosten für die im Betrieb benötigte Software durch den Erwerb von gebrauchten Softwarelizenzen zu optimieren.

In der Regel handelt es sich dabei um Lizenzen von Unternehmen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht genutzte oder nicht mehr benötigte Softwarelizenzen abgeben. Grund hierfür können Konsolidierungen oder Fusionen sein. Auch Systemumstellungen oder Fehlplanungen innerhalb eines Unternehmens lassen gebrauchte Softwarelizenzen frei werden. Oder wenn ein Unternehmen seine Geschäftstätigkeit einstellt und so die Lizenzen in einem Liquidationsverkauf auf den Markt gelangen.

Sie erhalten einen Lieferschein, auf dem der Lizenzschlüssel sowie die Rechtsübertragung auf den Verkäufer vermerkt sind. Den Link zum Download erhalten Sie über Ihren Zugang in unserem Shop.

Unter "Meine Bestellungen" finden Sie den Link zu unserem Downloadcenter. Das ist eine rar-Datei. Diese müssen Sie nach dem Download entpacken, Sodann starten Sie die "setup" Datei und starten so die Installationsroutine.

Wie und wo gebe ich den Lizenzschlüssel ein? Klicken Sie auf Ihrem PC den "Windows Button" Systemsteuerung Programme und Funktionen. Dort müsste ihr Programm stehen. Mit der rechten Maustaste ändern oder den Produktschlüssel eingeben.

Ja, bei verschiedenen Kunden von keys.discount haben bereits erfolgreiche Audits vom Software Urheber stattgefunden, welche die Rechtmässigkeit des Weiterverkaufs gemäss dem Vorgehen von keys.discount nicht in Frage gestellt haben.

Kontaktieren Sie uns unter [email protected], falls Sie weitere Informationen zu Audits benötigen.

keys,discount hat bereits für verschiedene Kunden im Hinblick auf den Verkauf von Produktschlüsseln Referenzkunden bereitgestellt.

Gerne ist keys.discount bereit auf Anfrage von bestehenden und neuen Kunden den Kontakt zu einem solchen Referenzkunden herzustellen. Bitte kontaktieren Sie uns direkt unter [email protected], falls wir Sie mit einem Referenzkunden in Kontakt setzen sollen.

WAS SIND DIGITALE PRODUKTE (ESD)?

Was bedeutet ESD?

ESD bedeutet «Electronic Software Distribution» oder «Electronic Software Download» und steht somit für die Verteilung von Software und Games über das Internet. Somit findet beim Kauf von digitalen Produkten kein Versand von physischen Datenträgern oder Key-Cards statt. Stattdessen laden Sie sich Ihr Programm oder Ihr Game direkt von einem Server herunter und installieren es.

Was sind der Vorteil von ESD

Die Vorteile von ESD sind:
•    Unbegrenzte Verfügbarkeit;
•    Zentraler Speicherort Ihrer Lizenzschlüssel auf unserem Portal;
•    Rund um die Uhr erreichbar; und
•    Keine Lieferzeit (E-Mail-Versand innerhalb einer Stunde nach Bestellabschluss).

Wie funktioniert ESD?

Um Ihr Programm oder Game vom Server herunterzuladen, müssen Sie wie folgt vorgehen:

Schritt 1: Bestellung abschliessen

Legen Sie den gewünschten Artikel wie gewohnt in den Warenkorb und schliessen Sie den Bestellvorgang ab. Nach Abschluss der Bestellung erhalten Sie Ihren Produktschlüssel und Ihren Download-Link umgehend per E-Mail.

Schritt 2: Lieferung

Sollte Ihr Produktschlüssel nicht verfügbar gewesen sein, wird er Ihnen innerhalb 24 Stunden in einer separaten E-Mail nachgeliefert. Neben dem Produktschlüssel hat es einen Copy-Button. Drücken Sie diesen und kopieren den Produktschlüssel.

Schritt 3: Software aktivieren

Laden Sie aus dem Downloadcenter die benötigte Software herunter. Installieren Sie die Software. Fügen Sie aus der Zwischenablage den benötigten Produktschlüssel ein. Schliessen Sie die Installation ab.

Keine Antwort gefunden? Kontaktieren Sie uns!

Sofern Sie eine Frage haben, auf die Sie in diesen FAQs keine Antwort finden, können Sie uns gerne per E-Mail unter welcome(at)keys.discount kontaktieren.